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Neuigkeiten

 September 16, 2013
Blackheath schließt erste Arbeiten im Wolframprojekt Borralha ab

 Blackheath Resources Inc. (TSXV: BHR) ("Blackheath") berichtet über den Abschluss eines ersten Grabungsprogramms in der zurzeit stillgelegten Wolframbetriebsstätte Borralha im Norden Portugals, an der Blackheath 100 % aller Anteile hält. Im Rahmen des Programms konnten an der Oberfläche der Brekzienzone Santa Helena, sowohl in bereits bekannten Abbaubereichen als auch in neu entdeckten Zonen, bedeutende Mengen an Wolfram aufgefunden werden.

Sechs Gräben wurden quer über den südlichen Anteil der Brekzienzone Santa Helena bei Borralha gezogen. Die Ergebnisse - darunter ein 20 Meter breiter Abschnitt mit einem Wolframtrioxidgehalt von 0,33 % (WO3), in dem auch ein 5 Meter breiter Teilbereich mit 1,09 % WO3 enthalten ist - sind vielversprechend. Daneben wurden zwei geologische Testbohrungen im annähernd horizontal verlaufenden Quarz-Wolframit-(Wolfram)-Erzgangsystem (siehe Abbildung 1) durchgeführt. Zusätzlich fanden auch Kartierungen, topographische Messungen, die Erstellung eines Rasters und geochemische Probenahmen statt.


Abbildung 1: Schematische Darstellung des Brekzienkörpers Santa Helena und des annähernd horizontalen Erzgangsystems

Grabungen im Brekzienkörper Santa Helena (siehe Abbildung 2)

In der Brekzienzone Santa Helena bei Borralha, die noch nicht bebohrt wurde, fanden zum Teil obertägige Abbauarbeiten in Bereichen mit weitläufigen Quarzgängen mit Wolframmineralisierung statt. Andere Wolframgänge wurden im Laufe der Jahre vielfach von sogenannten "Apanhistas" oder illegalen Schürfern geplündert. Die Bergbauaktivitäten kamen schließlich 1985 im Zuge des weltweiten Rückgangs der Wolframpreise zum Erliegen. Der Brekzienkörper ist mehr als 500 Meter lang und im südlichen Randbereich 200 Meter mächtig. Wie weit sich der Körper in der Tiefe ausdehnt, ist noch unbekannt.

Das Ziel der ersten Grabungen im Brekzienkörper Santa Helena war es, noch vor Beginn der Bohrungen den Bereich außerhalb der bereits zum Teil explorierten Zonen zu bewerten. Es wurden sechs Gräben gezogen. Aus den bereits explorierten Abbaubereichen an der Oberfläche konnten großteils keine Proben mehr gewonnen werden. Die Ergebnisse der Grabungen außerhalb dieser Bereiche sind allerdings vielversprechend; an der Oberfläche der Brekzienformation konnte eine umfangreiche Wolframmineralisierung lokalisiert werden. Die Gräben wurden mit einem Tieflöffelbagger gezogen, gesäubert und anschließend aus der Grabensohle Proben entnommen. Mit einer tragbaren Diamantsäge wurde dabei eine Kanalprobe entlang des Grabens herausgeschnitten.

Fünf der Gräben sind in Bezug auf ihre Mächtigkeit und ihren Erzgehalt von wirtschaftlichem Interesse; dieses Potenzial muss allerdings durch weiterführende Arbeiten noch genauer erkundet werden. In allen Gräben der Brekzienzone wurde eine Mineralisierung in Form von Woframitversprengungen lokalisiert, die sich auf einige Zonen zu konzentrieren scheint. Die Grabungen lieferten neben geringeren Werten auch folgende Ergebnisse (es wurde ein allgemeiner Cutoff-Wert von 0,05 % WO3 verwendet):

Probe von (m) bis (m) Grabenbreite (m) WO3 %
Graben T1 (alle Proben) 0 100 100 0,13
einschließlich 75 95 20 0,33
einschl. 85 90 5 1,09
Graben T2 0 5 5 0,23
und 120 125 5 0,27
Graben T4 35 85 50 0,10
einschl. 35 65 30 0,14
Graben T5 55 110 55 0,14
einschl. 55 65 10 0,41
und einschl. 85 90 5 0,24
und einschl. 105 110 5 0,33
Graben T6 0 50 50 0,10
einschl. 0 25 25 0,13


Graben 3 wies anomale Werte unter 0,05 % WO3 auf.


Abbildung 2: Brekzienkörper Santa Helena -- Gräben 1-6

Bohrungen

Die beiden ersten geologischen Testbohrungen (BO-1 und BO-2) mit einer Tiefe von jeweils 150 Meter wurden in einem Gebiet entlang des Streichens im nördlichen Randbereich der Konzession weit außerhalb des Brekzienkörpers Santa Helena niedergebracht. Hier war in der Vergangenheit bereits Material aus annähernd horizontal verlaufenden Quarz-Wolframitgängen gefördert worden.

Beide Löcher waren aus geologischer Sicht interessant; in Loch BO-1 wurden insgesamt 14 und in Loch BO-2 insgesamt 4 größere und kleinere Quarzgänge durchteuft. Besonders vielversprechend ist, dass in Loch BO-1 in einer Tiefe von 29 Metern zusätzlich ein Bereich durchteuft wurde, bei dem es sich offenbar um eine frühere Abbauzone der "Apanhistas" handelt. Diese Zone ist von der Oberfläche aus nicht sichtbar und enthält einen 90 cm mächtigen und noch nicht geförderten Kern. Diese große Lücke korrespondiert mit einem Bereich, der in einem zuvor unbekannten, annähernd horizontalen Erzgang freigelegt wurde.

Die Bohrungen lieferten neben geringeren Werten auch folgende Ergebnisse:

Bohrloch von (m) bis (m) Abschnitt (m) WO3 %
BO-1 19,40 20,40 1,00 0,23
BO-1 47,30 48,30 1,00 0,21
BO-2_13 48 49 1,00 0,29


"Die Ergebnisse dieses ersten Explorationsprogramms bei Borralha stimmen uns sehr optimistisch", sagte James Robertson, President & CEO von Blackheath Resources. "Das Potenzial der Brekzienzone Santa Helena, die den zum Teil bereits explorierten historischen Abbaubereich umschließt bzw. enthält, könnte schon bald durch Oberflächenbohrungen bestätigt werden. Wir sind nun in einem Stadium angelangt, in dem wir getrost mit der Identifizierung von Bohrzielen fortsetzen können. Die genaue Ausdehnung von Borralha werden wir erst im Laufe der Zeit ermitteln können; wir können aber schon jetzt erkennen, warum Borralha eine so bedeutende und ertragreiche Wolframmine ist. "

Die Konzession Borralha befindet sich 60 km nordöstlich der im Norden gelegenen Stadt Porto und umfasst auf einer Fläche von 127,5 km2 mehrere stillgelegte Abbaustätten. Die Mine war nach Panasqueira der zweitgrößte Wolframabbaubetrieb Portugals. Die Wolframmineralisierung konnte in zahlreichen senkrechten und annähernd horizontal verlaufenden Erzgängen sowie in zwei Brekzienkörpern, von denen der größere der Brekzienkörper Santa Helena ist, ermittelt werden.

Zwischen 1903 und 1985 fanden in diesem Bereich fast durchgehend Abbauaktivitäten durch französische, britische und deutsche Gesellschaften statt. Nur in zwei Perioden wurde der Bergbau kurzfristig unterbrochen: zwischen Mitte 1944 und Ende 1946 aufgrund einer gesetzlichen Verordnung und zwischen 1958 und Ende 1962. Im Zuge des starken Rückgangs der Wolframpreise auf ein wirtschaftlich nicht rentables Niveau wurde die Mine 1985 stillgelegt. Die Gesamtproduktion von Wolframit- und Scheelitkonzentrat (zwei Wolframminerale) seit 1904 bis zur Stilllegung von Borralha wird auf rund 18.500 Tonnen geschätzt. Es handelt sich hier lediglich um einen geschätzten Wert, der möglicherweise deutlich unter dem wahren Wert liegt.

Über Blackheath:

Blackheath Resources Inc. ist ein an der TSX Venture Exchange notiertes Unternehmen, das sich auf die Exploration und Erschließung von Wolframvorkommen in Portugal konzentriert. Das Unternehmen betreibt die Wolframprojekte Covas, Arga und Borralha sowie das Wolfram-/Zinn-Projekt Bejanca. In allen vier Projekten finden derzeit Explorationsaktivitäten statt. Die Firmenführung von Blackheath kann über Primary Metals Inc. - das Unternehmen war von 2003 bis 2007 für den Betrieb der Wolframmine Panasqueira verantwortlich - bereits Erfahrungen mit dem Abbau von Wolfram in Portugal vorweisen.

Für nähere Informationen zu den Aktivitäten des Unternehmens besuchen Sie bitte die Website des Unternehmens unter www.blackheathresources.com bzw. das Firmenprofil auf der SEDAR-Website unter www.sedar.com.

Für das Board:

"James Robertson"

James Robertson, P. Eng., CEO, President & Director

Für nähere Informationen wenden Sie sich bitte an Hrn. Alexander Langer unter der Tel. 604 684-3800 oder per E-Mail unter info@blackheathresources.com.

Diese Pressemitteilung wurde vom Management des Unternehmens erstellt, welches auch die volle Verantwortung für deren Inhalt übernimmt. Barry J. Price, M.Sc., P.Geo. ist als qualifizierter Sachverständiger gemäß der Vorschrift National Instrument 43-101 der Canadian Securities Administrators für die Prüfung des fachlichen Inhalts dieser Meldung verantwortlich. Die Wolframanalysen wurden von ALS Chemex in Vancouver (Kanada) unter Anwendung standardisierter ME-XRF05-Assay-Methoden durchgeführt.

Die TSX Venture Exchange und deren Regulierungsorgane (in den Statuten der TSX Venture Exchange als Regulation Services Provider bezeichnet) übernehmen keinerlei Verantwortung für die Angemessenheit oder Genauigkeit dieser Meldung.

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